Biomonitoring durch ein Bienenprojekt am Hamburg Airport
Hintergrund zum BienenprojektPflanzen können Schadstoffe aus Luft, Wasser oder Boden aufnehmen und über die Nektar- und/oder Pollentracht an die Bienen weitergeben. Sowohl Honig als auch Pollen
beider Standorte müssen auf diese für Verkehrsabgase typischen Parameter untersucht werden.
Bienenvölker durchfliegen ihr Fluggebiet sehr intensiv und decken dabei eine Fläche von bis zu 2 km² ab. Die daraus hergestellten Produkte werden in einem unabhängigem Labor auf Schadstoffe untersucht. Aus den Ergebnissen können die Umweltbedingungen im Erntegebiet eingeschätzt werden.
Die Biene selbst wirkt quasi als „Biofilter“.

Die Flughafen Hamburg GmbH hat bereits im Jahr 1999 mit dieser Form des Biomonitoring am Standort Hamburg begonnen.
Im Jahr 2010 brachten die Früh- und Sommertracht insgesamt 1.690 Gläser Flughafenhonig - das sind ca. 422 kg.