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    Kontakt

    Hans Hörsch

    Tel.: +49 (0) 40 / 50 75 - 26 81
    E-mail: hhoersch@ham.airport.de

    APU-Sheriff

    Seit dem Jahr 2006 gibt es am Hamburg Airport einen APU-Sheriff.

    Der Hintergrund:
    Um Lärm- und Luftschadstoffbelastungen sowohl für Flughafennachbarn als auch für Mitarbeiter auf dem Vorfeld zu reduzieren, dürfen seit Februar 2006 die für die bordeigene Stromversorgung zuständigen Hilfstriebwerke, die sogenannten Auxiliary Power Units (APU), bei Erreichen der Position nicht angeschaltet werden. Während die Flugzeuge an den Pierpositionen stationär mit Energie versorgt werden, erzeugen auf den Außenpositionen mobile Bodenstromaggregate, die so genannten Ground Power Units (GPU), den notwendigen Strom. PCAs (Pre-Conditioned Air) sorgen zusätzlich für klimatisierte Luft.

    Der APU-Sheriff sorgt dafür, dass die bestehenden Regelungen eingehalten werden und die APUs auch tatsächlich abgeschaltet sind. Es werden Kontrollen zu verschiedenen Zeiten durchgeführt und bisher haben sich die daraufhin angesprochenen Piloten sehr kooperativ gezeigt und prompt reagiert, so dass regulierende Maßnahmen nicht vonnöten waren.

    Mittlerweile nutzen 90% der Flugzeuge am Hamburg Airport den Service der Bodenstromversorgung.

    Bei einem einstündigen Betrieb ergeben sich im Hinblick auf Luftschadstoffe die in der Grafik abgebildeten Emissionen für die APU typischer Flugzeugmuster (z. B. A320 oder B737) sowie für die GPU.

    Diese Zahlen verdeutlichen, dass durch die Nutzung der GPU bzw. die Abschaltung der APU ein erhebliches Potenzial zur Reduktion der Schadstoffbelastungen erschlossen wird.

     

     


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