Historie
- 2001
- 90 Jahre Hamburg Airport
Hamburg Airport feiert sein 90-jähriges Bestehen mit einem festlichen Gala-Abend im Hamburger Rathaus mit über 600 geladenen Gästen. Damit ist er der älteste noch heute an seinem Gründungsort betriebene Flughafen. Seit 1920 besteht die älteste internationale Flugverbindung zwischen Hamburg und Amsterdam.
Im Zuge des Ausbauprogramms HAM 21 wird das neue Bürogebäude der Flughafengesellschaft (FHG) - das Lilienthal-Haus - und ein Mietwagencenter mit 800 Stellplätzen fertig gestellt. Insgesamt stehen nun 7.800 Parkplätze zur Verfügung. Mit dem Rückbau des alten Terminal 2, der 1929 als Hamburger Verwaltungsgebäude eröffnet wurde, bricht am Hamburg Airport eine neue Ära an: Anstelle des historischen Gebäudes entsteht nun im Stil des Terminals 4 (heutiger Terminal 2) ein neuer Terminal – der heutige Terminal 1. Durch die Inbetriebnahme der neuen Zufahrten zu den Abfertigungsgebäuden wird die Verkehrsführung erheblich vereinfacht.
In Hamburg Airports Modellschau, die nach einer rd. 1,1 Millionen teuren Investition wiedereröffnet wird, können die Besucher den Flughafen schon so bewundern, wie er sich Ende des Jahres 2008 präsentieren wird.
Die Hamburg Airport Classics am 16. und 17. Juni sind der Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Passend zum 90-jährigen Bestehen präsentiert der Flughafen seinen 70.000 Besuchern 107 historische und moderne Fluggeräte aus neun Jahrzehnten Luftfahrtgeschichte.
Für eine deutliche Lärmentlastung sorgt die neue Lärmschutzhalle, die im Dezember in Betrieb geht. Sie ist im Jahr 2001 die weltweit einzige dreiseitig geschlossene und überdachte Halle, in der Großraumflugzeuge ihre Turbinen unter Volllast erproben können. Nahezu alle Boeing- und Airbusmuster mit verschiedenen Triebwerken können bis zur maximalen Startleistung hinter verschlossenen Türen getestet werden.
Seit seiner Gründung im Jahr 1911 startet der 200-millionste Passagier vom Hamburg Airport. Insgesamt gibt es im Jubiläumsjahr 9.490.432 Passagiere zu verzeichnen. Dies ist ein Rückgang um 4,6 Prozent. Auch die Starts und Landungen gehen um 3,9 Prozent leicht zurück. Der Rückgang der Passagierzahlen in diesem Jahr mag vor allem auf die Angst der Menschen vor neuen Terroranschlägen zurückzuführen sein. Trotz dieses furchtbaren Ereignisses und rückläufiger Passagierzahlen blickt Hamburg Airport optimistisch in die Zukunft und setzt sein Ausbauprogramm HAM 21 unverändert weiter um.